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NOVACESS hat das Aufgabengebiet des Business Process Officer (BPO) als Prozessorganisationsmanager innerhalb des Prozessmanagements definiert und standardisiert und einen praxis- und handlungsorientierten, zertifizierbaren Qualifizierungslehrgang abgeleitet..

Was Sie lernen

■ Sie beherrschen die wichtigsten Methoden, Vorgehensmodelle und Standards zum Thema Prozessorganisation (State of the Art)
■ Sie sind in der Lage, Kernprozesse und -kompetenzen in Ihrem Unternehmen strategisch zu identifizieren und zu managen
■ Sie kennen die Merkmale einer guten Prozessorganisation
■ Sie sind befähigt auf Basis der Implementierungsmethodik eine Prozessorganisation zu konzipieren, zu planen und umzusetzen
■ Sie können Prozesse messen, verbessern, dokumentieren und beherrschen das Prozessportfoliomanagement

Beschreibung

In einer Prozessorganisation ist ein Unternehmen nach durchgehenden Geschäftsprozessen organisiert. Kernprozesse (Wertschöpfungsprozesse) sind z. B. Marketingprozesse, Produktionsprozesse, Materialbeschaffungsprozesse, Personalprozesse, Rechnungswesenprozesse, Finanz-, bzw. Investitionsprozesse und Informationsprozesse bzw. Logistikprozesse.

Dazu kommen Fach-, und Managementprozesse sowie unterstützende Prozesse -Supportprozesse. Es ist somit ein System von Aktivitäten, die über einen durchgängigen Leistungsfluss miteinander verknüpft sind und in einer klar definierten Folgebeziehung zueinander stehen. Die Prozesse richten sich am Kunden aus, um für den Kunden und das Unternehmen wertschöpfend zu sein – kundenorientierte Rundumbearbeitung. Einerseits wird dadurch die Koordination verbessert – weniger Schnittstellen führen zu weniger Fehler bei der zeitlichen und sachlichen Abstimmung von Teilleistungen. Andererseits steigt die Motivation, da Leistungen eigenständig erbracht werden und kundenspezifisch Prozess-Teams zugerechnet werden können (Wikipedia).

Die Prozessorganisation umfasst die dauerhafte Strukturierung von Arbeitsprozessen unter der Zielsetzung, das geforderte Prozessergebnis möglichst effizient zu erstellen. (Schulte-Zurhausen). Die Rolle des Business Process Officers (BPO) ist, die Unternehmensorganisation so auszurichten, dass die oben genannten Anforderungen erfüllt werden können. Abgeleitet von der Strategie und diversen Randbedingungen werden Kern-, Fach-, Management-, und Unterstützungsprozesse sowie deren Zusammenwirken definiert. Gleichzeitig wird die Verankerung der Prozesse in der Aufbauorganisation festgelegt.

Die Kernprozesse des Unternehmens werden soweit untersetzt, dass sie Organisationseinheiten und/oder Produkten, Kunden zugeordnet werden können und messbar bzgl. der Prozessleistung gemacht werden. Der BPO setzt damit den Handlungsrahmen für das Qualitäts-management, die IT, das Prozessmanagement und viele andere Arbeitsgebiete. Er beschreibt die entsprechenden Rollen und deren Aufgaben, Kompetenz und Verantwortung. Der BPO beurteilt regelmäßig die Reife von Qualitätsmanagement, IT, Prozessmanagement etc., sowie der Prozess-Organisation als Ganzes und macht entsprechenden Handlungsbedarf deutlich. Der Business Process Officer ist somit strategischer Partner der Unternehmensleitung. Sein Gestaltungsrahmen wirkt sich auf nahezu alle Bereiche und Aktivitäten im Unternehmen sowie ebenso auf die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden aus.

Business Process Officer (BPO) als Partner von Geschäftsleitung

Der BPO setzt die Strategien der Geschäftsleitung in eine entsprechende Prozesslandschaft um. Er definiert ein Messsystem, welches es ermöglicht, die Erreichung strategischer Ziele durch die Prozesse zu beurteilen. Der BPO dient als Diskussionspartner für die strategische Ausrichtung und Gestaltung der Unternehmensorganisation.

Der Business Process Officer setzt den Rahmen für die durch das QM zu definierenden Prozesse. Gleichzeitig berücksichtigt er notwendige Standards und Anforderungen bei der Gestaltung des Prozess-Rahmens. Prozessmanager Der BPO gibt die Rahmenbedingungen und Messgrößen für die Gestaltung einzelner Prozesse vor (Top-down). Die Prozesse müssen in das geschaffene Gesamtbild passen. Aus den Prozessen und entsprechenden Prozess-Projekten entsteht gleichzeitig wieder Handlungsbedarf für die Gestaltung des Handlungsrahmens (Bottom-up). Prozesscoach Rahmen und Strategie müssen bei Veränderungsprozessen eine wesentliche Basis sein. Die Mitarbeiter in den Prozessen müssen sich mit dem Rahmen identifizieren.

Der Handlungsrahmen ist nichts oktroyiertes sondern lebt von denjenigen, die sich darin bewegen und kann entsprechend beeinflusst werden Ziel des Lehrgangs Nach dem Lehrgang beherrschen Sie die alle Methoden, Arbeitstechniken und Instrumente eines systematischen und professionellen Prozessorganisations-managements, die sich in der Praxis bewährt haben. Kern des modularen Lehrgangs bilden Methoden u.a. aus der Strategie (Kernprozessmanagement, strategisches Organisationsmanagement), dem operativen Organisationsmanagement (Prozessorganisation, Prozesslandkarte, Rollen im Prozessmanagement), dem Portfoliomanagement sowie dem Prozesscontrolling. Weitere Ansätze aus dem Konfliktmanagement runden die Rolle des Business Process Officers ab. Unser Fokus liegt weniger auf theoretischen Ableitungen, sondern auf der Qualifizierung von Experten und Anwendern, die pragmatische Arbeitstechniken für ihre tägliche Praxis benötigen. Unsere Philosophie lautet: So wenig Theorie wie nötig, so viel Methodenpraxis wie möglich.

Die Lernphasen

Der Prozessorganisator betrachtet die Welt des Unternehmensorganisationsmanagement mehrdimensional und ist in drei Phasen mit unterschiedlichen Prozessorganisationsmanagement-Perspektiven unterteilt. Diese Phasen stellen jeweils eine geschlossene Lerneinheit dar. Somit wird der Lehrgang dem Anspruch an Ganzheitlichkeit und Mehrdimensionalität der Inhalte gerecht. Zielgruppe des Lehrgangs Hier treffen Menschen aus allen Branchen und Bereichen zusammen. Interaktion und Kommunikation stehen deshalb bei uns im Vordergrund.

Der Lehrgang richtet sich im Schwerpunkt an Fach- und Führungskräfte. Aufgrund des im Lehrgang zu erarbeitenden Projekts empfehlen wir, vorab in einem persönlichen Gespräch Ihre Ansprüche und Vorstellungen mit den Inhalten des Lehrgangs mit uns abzustimmen. Im Rahmen einer Beratung unterstützen wir Sie bei der Auswahl Ihres Praxisprojektes. Die Lehrgangsinhalte stammen aus unterschiedlichen Branchen und wurden dort über viele Jahre hinweg entwickelt und praktisch sehr erfolgreich eingesetzt. Der Lehrgang steht generell allen Interessierten zur Verfügung.

Die Zertifizierung

Der Business Process Officer bietet den Teilnehmern den doppelten Vorteil von Qualifizierung und Zertifizierung. Unsere Zertifizierungsphilosophie basiert auf einem systemischen Ansatz: Wir sehen die Prozessorganisation eingebettet im Kontext von Unternehmensstrategie, Projekt-, IT-, und Qualitätsmanagement. Die Zertifizierung erfolgt durch das NOVACESS – Institut für angewandtes Prozessmanagement. Sie orientiert sich an den aktuellen Zertifizierungsstandards der Universität Chemnitz. Die Prüfung setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Einer zweistündigen schriftlichen Prüfung, einer 30-minütigen mündlichen Prüfung und dem im Lehrgang erarbeitetem Prozessprojekt. Zur Sicherstellung des Lernerfolgs werden bereits während der einzelnen Lehrgangsphasen sowie zum Ende des Lehrgangs Sequenzen eines Prüfungs-Assessments implementiert.